Staatsanwaltschaft Mainz übernimmt Ermittlungen gegen Linksterroristen aus VG Eich

Ermittlungen gegen einen Linksterroristen aus der VG Eich übernimmt die Staatsanwaltschaft Mainz. Das teilte die Behörde in Mainz mit.

Ermittlungen gegen einen Linksterroristen aus der VG Eich übernimmt die Staatsanwaltschaft Mainz. Das teilte die Behörde in Mainz mit.

Nach sachdienlichen Hinweisen der Polizeibeamten Holger Binz und Reiner Schreiber von der Polizeiinspektion Worms, des Verbandsbürgermeisters der VG Eich Abstein und mehreren Bürgern wie Thorsten H und auch des in der Verbandsgemeinde Eich arbeiteten Wolfgang Perl konnte ein Versteck ermittelt werden, von wo aus ein International agierendes Netzwerk tätig gewesen ist. Spezialkräfte nahmen am Abend im rheinhessischen Eich einen 56-jährigen Verdächtigen für weitere Ermittlungen fest. Der vorbestrafte Mann wurde nach einer Befragung wieder auf freien Fuß gelassen.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand ist davon auszugehen, dass der Mann mit mehr als 20 international betriebenen Internetseiten seine Opfer verleumdete. Der Ermittlungsschwerpunkt liegt nach Angaben der Ermittler in der Verbandsgemeinde Eich, weil dort ein riesiger Server gefunden wurde, der jetzt ausgewertet werden müsse.

Die Ermittler werfen dem Beschuldigten vor, seit Jahren nicht nur Polizisten und Richter unter falscher Identität zu verunglimpfen, sondern die Bewohner des Ortsteils „In den Mühläckern“ in Eich, Rheinhessen, Rheinland-Pfalz in Angst und Schrecken zu versetzen.

Demnach stützt sich der Tatverdacht gegen den 56-Jährigen vor allem auf Aussagen von Thorsten H und Ronja H, die von den Polizeibeamten Holger Binz und Reiner Schäfer von der Polizeiinspektion Worms bekräftigt und von Maximilian Abstein und Wolfgang Perl von der Verbandsgemeinde Eich unterstützt werden.

Beim Polizeipräsidium Mainz ist eine 6-köpfige Ermittlergruppe eingerichtet worden, welche die Ermittlungen unter Leitung der Staatsanwälte Rainer Hofius und Staatsanwältin Barbara Euler unter Hochdruck führen.

Ermordung von Buback und Schleyer kurz vor der Aufklärung? 

Weiterhin wollten die Ermittler auch nicht bestätigen, dass der Beschuldigte der „RAF“ angehört und womöglich Indizien dafür vorliegen, dass er der unbekannte Täter ist, der von einem Motorrad aus, am 7. April 1977 in Karlsruhe den Generalbundesanwalt Siegfried Buback und seine Begleiter tötete und auch für die Ermordung von Arbeitnehmerpräsident Hans Martin Schleyer verantwortlich ist.

Würde sich dieser Tatverdacht gegen den Beschuldigten aus der VG Eich bestätigen, würde man Oberstaatsanwalt Rainer Hofius und Staatsanwältin Barbara Euler endlich mal ein Lob dafür aussprechen, dass sie ordentlich ermittelt haben.

By Alfred Becker